Schnarchen ist grundsätzlich harmlos, wenn auch nervig. Schlafapnoe dagegen ist ein ernstzunehmendes Syndrom. Dabei kommt es während des Schlafs zum Aussetzen der Atmung von bis zu 30 Sekunden. Eine Behandlung ist daher unbedingt erforderlich. Sind die nächtlichen Atemprobleme anatomisch bedingt, bleibt meist nur ein chirurgischer Eingriff. Oft ist das aber gar nicht der Fall. Nachstehend erfahren Sie, welche Operation gegen Schnarchen wann Sinn macht und welche sanfteren Möglichkeiten es gibt. Eine Operation gegen das Schnarchen kann auf unterschiedlichste Weise durchgeführt werden:

Nasenoperation

Verkrümmte Nasenscheidewände erschweren oft den Atemfluss. Sie können mit einer Operation begradigt werden. Auch Wucherungen oder Polypen im Geruchsorgan sorgen oftmals dafür, dass Betroffene nachts schnarchen. Operative Entfernungen sind ebenfalls mit geringem Aufwand möglich.

Radiofrequenz- oder Laser-Therapien

Ein schonendes Verfahren zur Straffung von schlaffem Gewebe im Rachenbereich bietet eine Therapie mit Radiowellen. Eine andere Möglichkeit ist es, überflüssiges Rachengewebe mit der Lasermethode zu entfernen. Außerdem können Implantate aus Kunststoff dabei helfen, den Gaumen zu stabilisieren.

Uvulo-Palato-Pharyngo-Plastik (UPPP)

Beim UPPP-Verfahren kommt es ebenfalls zur Straffung der weichen Gaumenmuskulatur und des Gaumenzäpfchens. Oft werden dabei auch gleich vergrößerte Mandeln entfernt.

Zungenoperation

Eine weitere Schnarch-OP ist die Glossektomie. Dabei wird mit einem Laser ein Stück der hinteren Zunge entfernt, wodurch sich die Atmung im unteren Rachen erleichtert.

Vorverlagerung des Kiefers

Auch ein sehr kleines oder zu weit hinten liegendes Unterkiefer kann chirurgisch angepasst werden. Da bei dieser Operation jedoch der Kieferknochen durchtrennt wird, sollte sie gut überlegt sein.

Operation am Kehldeckel

Eine weitere Operation gegen Schnarchen liegt darin, den Kehldeckel zu stabilisieren oder zu verkleinern. Ein zu großer oder zu weicher Kehldeckel bewirkt nämlich, dass sich im Liegen die Stimmritze verlegen.

Luftröhrenschnitt

Bei fortgeschrittener Schlafapnoe ist in letzter Konsequenz sogar ein Luftröhrenschnitt denkbar. Nachts gelangt der eingeatmete Luftstrom durch die Trachealkanüle so direkt in die Lunge.

Risiken einer Operation gegen Schnarchen

Alle Operationen bergen stets Risiken. Beim UPPP-Verfahren kann es beispielsweise zu starken Nachblutungen, Wundinfekten oder Zahnschäden kommen. Beziehen Sie eine Operation gegen Schnarchen daher nur dann in Betracht, wenn schonendere Maßnahmen nicht helfen.

Alternative Lösungen zu einer Operation gegen Schnarchen

Wenn Sie oder Ihr Partner schnarchen und es Ihnen die Nerven raubt, sollten Sie vor allem auf ausreichende Luftfeuchtigkeit im Schlafraum achten. Auch die richtige Schlafposition kann einen erholsamen Schlaf fördern. Es empfiehlt sich seitliches Schlafen und ein höher gelagerter Kopf. Kochsalzhaltige Nasensprays können zusätzliche Abhilfe schaffen. Versuchen Sie außerdem den Sanaclip Schnarchstopper. Der Anti-Schnarchclip sorgt durch eine sanfte Vibration beim Einatmen für mehr Luftzufuhr. So stoppen Sie das Schnarchen.

Bestellen Sie noch heute den Sanaclip für einen unbeschwerten Schlaf!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.